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Der erste Teil ist ein Versuch von Zweisamkeit, ein Ausbalancieren von Kräften, ein Haus, von der Welt abgeschlossen, das zum Gefängnis wird, ein Überhelfen von Illusionen und Erwartungen. Der Fluss der verlorenen Träume, das vorprogrammierte Scheitern, die abenteuerliche Rettung, eine kurze fröhliche Zeit gemeinsam mit anderen auf einem sonnigen Planeten und die Zerstörung dieses Planeten reihen sich aneinander.

Dem folgt die Auseinandersetzung in der größeren Figurengruppe, das sich entwickelnde und durch die Schattenfiguren selbst wieder zerstörende Netz, Kinder, die wie Bälle hin- und hergeworfen werden, die Auflösung von Form und die neue Verteilung von Puzzleteilen an die nun haltlos gewordenen Figuren.

Ein letztes Mal wird in die räumliche Ebene gewechselt, Bilder vom Schwimmen gegen den Strom im Fluss der verlorenen Illusionen bis zur Entstehung des eigenen selbstbestimmten Lebens wechseln einander ab und enden im Strudel von Chaos, Glück und  Gefahr erneuter Zerstörung.

Künstlerisch getragen wird die Idee durch den permanenten Wechsel von der Puppenebene in die malerische Stopp-Motion-Animation und zurück, sowie durch ihren flirrend-treibenden Sound, der unaufhaltsam und unerbittlich weiter und weiter treibt.

Regie/ Storyboard/

Kamera/

Animation:                Claudia Reh

Compositing:Francie Nippe

Musik:Johannes Beere

Schnitt:Stefan Urlass


Mit freundlicher Unterstützung von Balance Film GmbH, Ko.Film,

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen


Es geht um Einsamkeit, Verinselung, Illusion, Zerstörung von Traum und Neubeginn. Erzählt wird eine Geschichte von der Suche nach einer passenden Lebensform, in der die Figuren immer wieder von vorn anfangen. Sie stoßen privat wie gesellschaftlich an Grenzen durch festgelegte Werte von Glück, die sich schnell als trügerisch erweisen.

Ausgangssituation sind einzelne weiße Figuren auf schwarzen Puzzleteilen, die verloren und einsam jedes für sich auf einem roten Untergrund hin- und herschlingern. Diese Situation kommt immer wieder, wenn ein Neubeginn gewagt wird und ist Schlüsselszene im Film.

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